Wenn die eigene Webseite plötzlich nicht mehr erreichbar ist, liegt das oft an einer falsch konfigurierten .htaccess-Datei oder einem abgelaufenen SSL-Zertifikat. Zuerst im Browser-Cache leeren und die Seite in einem anderen Browser oder im Inkognito-Modus aufrufen. Tritt der Fehler weiterhin auf, im Hosting-Control-Panel prüfen, ob der Webspace aktiv ist und keine Speichergrenze überschritten wurde.
Eine fehlgeschlagene FTP-Verbindung entsteht meistens durch falsche Port-Einstellungen oder einen blockierten aktiven FTP-Modus. In der FTP-Software auf passiven Modus (PASV) umschalten. Port 21 muss in der lokalen Firewall freigegeben sein. Zugangsdaten aus dem Control-Panel neu kopieren – Tippfehler im Passwort sind häufiger als man denkt.
MySQL- oder MariaDB-Verbindungsfehler tauchen oft nach einem PHP-Update auf, wenn die Zugangsdaten in der Konfigurationsdatei (wp-config.php oder .env) nicht mehr stimmen. Hostname, Datenbankname und Passwort im Control-Panel prüfen und direkt aus dort in die Konfiguration übertragen. Auch das gleichzeitige Verbindungslimit beachten – zu viele offene Verbindungen führen zu einem 'Too many connections'-Fehler.
Nach mehreren falschen Passwort-Eingaben sperrt das System den Zugang temporär. In diesem Fall einige Minuten warten und dann die Passwort-zurücksetzen-Funktion nutzen. Cookies und Cache des Browsers leeren, da veraltete Session-Daten den Login blockieren können. Zwei-Faktor-Authentifizierung prüfen – ein falsch eingestellter App-Zeitstempel erzeugt ungültige Codes.