Nach einem Kernel-Update bleibt das System im Bootloader hängen oder zeigt einen schwarzen Bildschirm. Im GRUB-Menü beim Start die ältere Kernel-Version auswählen: Taste Shift gedrückt halten, dann unter 'Advanced options for Ubuntu' eine funktionierende Version starten. Danach den fehlerhaften Kernel mit 'sudo apt remove linux-image-VERSION' entfernen.
Wenn apt update oder apt install mit Fehlermeldungen abbricht oder einfriert, hilft oft Folgendes:
Der Netzwerk-Manager startet manchmal nicht korrekt. Den Dienst neu starten: 'sudo systemctl restart NetworkManager'. Falls das WLAN-Gerät nicht erkannt wird, mit 'lspci' oder 'lsusb' prüfen, ob der Adapter überhaupt sichtbar ist. Fehlende Treiber lassen sich über 'ubuntu-drivers autoinstall' nachinstallieren.
Besonders nach Systemupdates kommt es vor, dass proprietäre NVIDIA- oder AMD-Treiber nicht mehr mit dem Kernel harmonieren. Über 'sudo ubuntu-drivers devices' passende Treiber anzeigen lassen und mit 'sudo ubuntu-drivers autoinstall' installieren. Bei kompletten Abstürzen im Anzeigemanager hilft ein Wechsel zu einem freien Treiber als Übergangslösung.
Snap-Anwendungen starten manchmal nicht oder hängen beim Ladebildschirm. Den betroffenen Snap neu starten:
Mit 'top' oder 'htop' lässt sich schnell erkennen, welcher Prozess Ressourcen frisst. Häufige Übeltäter sind automatische Updates im Hintergrund ('unattended-upgrades') oder der Indexdienst 'tracker-miner'. Letzteren lässt sich mit 'tracker3 reset --hard' zurücksetzen oder dauerhaft deaktivieren.