Wenn der Tunnel nach dem Aktivieren einfach nicht hochkommt, liegt es meistens an einem falschen Endpunkt oder einem blockierten UDP-Port. Prüfe zunächst, ob die Server-IP und der Port in der Konfigurationsdatei korrekt eingetragen sind. Der Standardport 51820 ist bei manchen Netzwerken gesperrt – versuch es mit einem alternativen Port, den dein Anbieter bereitstellt. Außerdem sollte die Systemzeit auf dem Gerät stimmen: Eine Abweichung von mehr als ein paar Minuten bricht den Handshake ab.
Ein konstant hoher Ping deutet oft darauf hin, dass der gewählte Server geografisch weit entfernt ist oder schlecht ausgelastet. Wechsle auf einen Server in nächster Nähe und vergleiche die Latenz. Hilfreich ist auch, die MTU-Einstellung in der Config auf 1280 zu reduzieren – das verhindert Paketverluste bei manchen Routern und Mobilnetzen.
Das passiert, wenn DNS-Einträge fehlen oder falsch gesetzt sind. Kontrolliere den DNS-Parameter in der [Interface]-Sektion – dort sollte eine funktionierende Adresse wie 1.1.1.1 stehen. Falls AllowedIPs nicht auf 0.0.0.0/0 gesetzt ist, wird nur ein Teil des Traffics durch den Tunnel geleitet, was zu merkwürdigen Ausfällen führt.
Manche Dienste wie Online-Banking oder Streaming-Plattformen reagieren empfindlich auf unbekannte IP-Adressen. Wenn eine bestimmte Website nach dem Verbindungsaufbau nicht erreichbar ist, kann ein kurzes Deaktivieren und erneutes Aktivieren des Tunnels helfen. Alternativ prüfe, ob dein Anbieter Split-Tunneling unterstützt, um nur gezielten Traffic umzuleiten.
Beim Import einer .conf-Datei schlägt die App manchmal lautlos fehl. Stelle sicher, dass die Datei UTF-8-kodiert ist und keine überflüssigen Leerzeichen oder Sonderzeichen enthält. Auf Windows hilft es, die App als Administrator auszuführen.