Wenn das Webfrontend nicht lädt, liegt es meist an Apache oder Nginx. Prüfe zuerst, ob der Webserver läuft: systemctl status apache2 oder nginx. Häufige Ursache ist eine falsch konfigurierte PHP-Version — Zabbix braucht mindestens PHP 7.2, und Einstellungen wie max_execution_time und memory_limit müssen in der php.ini stimmen. Kontrolliere außerdem die Zabbix-Konfigurationsdatei /etc/zabbix/zabbix.conf.php auf korrekte Datenbankzugangsdaten.
Wenn Hosts im Dashboard als 'unreachable' erscheinen, ist oft der Zabbix Agent das Problem.
Wenn Alert-E-Mails oder andere Benachrichtigungen ausbleiben, starte die Fehlersuche im Abschnitt 'Administration → Media types'. Teste den jeweiligen Media-Typ direkt dort. Bei E-Mail-Benachrichtigungen prüfe SMTP-Einstellungen und ob der Zabbix-Server überhaupt ausgehende Verbindungen aufbauen darf. Logs helfen weiter: grep -i alert /var/log/zabbix/zabbix_server.log
Ein träges Interface deutet meist auf Datenbankprobleme hin. Überprüfe die Größe der History-Tabellen — wachsen sie unkontrolliert, bremsen sie alles aus. Housekeeping in den Zabbix-Einstellungen aktivieren und Aufbewahrungszeiten für Trends und History reduzieren. Außerdem lohnt es sich, Datenbankindizes zu prüfen und ggf. OPTIMIZE TABLE auszuführen.
Falsche Trigger-Zustände entstehen oft durch falsch gesetzte Schwellenwerte oder durch den Einsatz veralteter Ausdruckssyntax. Ab Zabbix 6.0 gilt eine neue Ausdruckssprache — alte Trigger müssen migriert werden. Kontrolliere den Trigger-Ausdruck direkt im Template und nutze den eingebauten Ausdruckstest, um Werte live zu prüfen.