Wenn die Anmeldung fehlschlägt, liegt das häufig an einem abgelaufenen Passwort oder einer fehlgeschlagenen Zwei-Faktor-Authentifizierung. Prüfe zunächst, ob der Authentifizierungscode noch gültig ist — TOTP-Codes verfallen nach 30 Sekunden. Falls du dich mit SSH anmeldest, teste die Verbindung mit dem Befehl ssh -T git@github.com. Gibt der Server einen Fehler zurück, ist wahrscheinlich dein SSH-Schlüssel nicht mehr hinterlegt oder wurde widerrufen.
Das passiert meistens aus einem von drei Gründen: falsche Zugriffsrechte, abgelaufenes Personal Access Token oder ein Konflikt im lokalen Branch. Überprüfe zuerst, ob dein Token noch aktiv ist — seit 2021 akzeptiert die Plattform keine Passwörter mehr für Git-Operationen über HTTPS. Erstelle bei Bedarf ein neues Token unter Settings → Developer settings → Personal access tokens.
Wenn ein Workflow nicht anläuft, obwohl ein Push erfolgt ist, prüfe zunächst die Datei .github/workflows/ auf YAML-Syntaxfehler — ein falsch gesetzter Einzug reicht, um den gesamten Workflow zu blockieren. Außerdem muss Actions im Repository-Setting explizit aktiviert sein. Bei selbst gehosteten Runnern lohnt sich ein Blick in die Runner-Logs, da diese häufig offline gehen, wenn der Host-Rechner neu gestartet wurde.
Wenn frisch gepushte Dateien im Web-Interface fehlen, handelt es sich oft um einen Cache-Effekt — die Ansicht aktualisiert sich nach wenigen Minuten von selbst. Falls das Problem länger anhält, vergleiche den lokalen Stand mit git log und git status, um sicherzustellen, dass der Commit tatsächlich übertragen wurde und nicht nur lokal existiert.