Wenn die WordPress-Seite nur einen weißen Bildschirm zeigt oder eine 500er-Fehlermeldung wirft, liegt das meistens an einem inkompatiblen Plugin oder einem fehlerhaften Theme. Zuerst den Browser-Cache leeren und die Seite neu laden. Hilft das nicht, über den Hosting-Dateimanager oder FTP den Plugin-Ordner umbenennen – das deaktiviert alle Plugins auf einmal. Danach einzeln reaktivieren, bis der Schuldige gefunden ist.
Falsche Zugangsdaten sind der häufigste Grund, aber nicht der einzige. Manchmal blockiert ein Sicherheits-Plugin nach mehreren Fehlversuchen die IP-Adresse. In diesem Fall hilft ein Zurücksetzen des Passworts über die Datenbank (phpMyAdmin) oder per WP-CLI. Auch ein voller Browser-Cache kann dazu führen, dass alte Session-Cookies Probleme machen – also Cookies löschen und erneut versuchen.
Ein zähes Interface oder ewig ladende Admin-Seiten deuten oft auf zu wenig PHP-Speicher hin. In der wp-config.php den Wert WP_MEMORY_LIMIT auf mindestens 256M setzen. Außerdem lohnt es sich, nicht benötigte Plugins zu deaktivieren – jedes aktive Plugin kostet Ladezeit.
Der klassische Fall: Man klickt auf 'Aktualisieren', aber nichts passiert. Ursache ist häufig ein REST-API-Konflikt oder ein überfüllter Revisionen-Speicher in der Datenbank. REST-API-Status unter Einstellungen → Permalinks prüfen, Permalinks einmal neu speichern. Bei Datenbankproblemen hilft ein Plugin wie WP-Optimize zur Bereinigung.
Wenn die interne Suche leere Ergebnisse zurückgibt, obwohl passende Inhalte vorhanden sind, ist oft der Suchindex veraltet. Permalinks neu generieren (Einstellungen → Permalinks → Speichern) löst das Problem in vielen Fällen. Bei größeren Seiten kann ein dediziertes Such-Plugin wie SearchWP zuverlässiger arbeiten als die Bordmittel.