Wenn das Terminal als verbunden angezeigt wird, aber kein Datenverkehr fließt, liegt es meist an einer fehlerhaften IP-Zuweisung. Router neu starten, Kabel zwischen Schüssel und Router prüfen – ein loser Stecker reicht, um die Verbindung zu unterbrechen. Danach im Router-Interface prüfen, ob eine gültige IP vergeben wurde.
Starlink arbeitet mit LEO-Satelliten, was Latenzen von 20–60 ms ermöglicht – aber nur bei freier Sicht zum Himmel. Bäume, Dachvorsprünge oder auch Schnee auf der Schüssel erhöhen den Ping sprunghaft auf 200+ ms. Die offizielle App zeigt unter 'Obstruction' genau, wie viel Prozent des Himmels blockiert sind. Schüssel neu ausrichten hilft oft sofort.
Wenn die Starlink-App den Login verweigert oder hängt, Cache leeren und App neu starten. Passiert das wiederholt, liegt es oft an einem abgelaufenen Session-Token – komplett abmelden, App schließen, neu anmelden.
Das passiert häufig bei abgelaufenen Kreditkarten oder wenn die Bank die Transaktion blockiert. Zahlungsmethode im Konto unter 'Billing' aktualisieren und sicherstellen, dass die Rechnungsadresse mit den Bankdaten übereinstimmt.
In dicht besiedelten Gebieten kann der Durchsatz abends auf unter 20 Mbit/s fallen. Das ist kein Geräteproblem, sondern Netzlast. Geschwindigkeitstest direkt am Router durchführen, nicht über WLAN – so lässt sich ausschließen, ob das Heimnetz der Flaschenhals ist.
Meist MTU-Problem: Router sendet zu große Pakete, die fragmentiert werden. MTU im Router auf 1400 setzen und testen. Alternativ DNS auf 1.1.1.1 ändern – hilft bei trägen Medienanfragen überraschend oft.